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Zweigverein Fürth

Motivteppich 2026

13. Oktober 2026

Inspiriert durch die Fertigstellung des Christusturm in der Sagrada famila in Barcelona haben wir unseren Motivteppich gestaltet.

Der Turm symbolisiert Jesus Christus als Mittelpunkt des christlichen Glaubens, als Zeichen der Hoffnung und Nächstenliebe.

Der Turm mit seinen 172m lenkt das Licht von oben direkt in das Herz der Kirche, wodurch das göttliche Licht physisch erfahrbar ist. Antonio Gaudi, der Architekt, entwarf dieses Objekt   als sichtbare Lichtquelle, um die Schritte der Menschen „aus der Dunkelheit“ zu leiten.

Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern  wird das Licht des Lebens haben“.  Jesus vergleicht sich mit dem hellen Licht, das die Dunkelheit der Welt erhellt. Wer ihm folgt, bekommt Orientierung und inneren Frieden. Für den heiligen Franziskus von Assisi, in diesem Jahr feiern wir seinen 800 Jahrestag, war Christus das all umfassende Licht, das den Weg zeigt und die Sinne schärft. Für Franz von Assisi war der Weg hell und klar, nichts konnte ihn davon abbringen. Ihm folgte er bedingungslos.

Für Franz v. Assisi war besonders wichtig :

  1. Die Bewahrung der Schöpfung (Laudato si : In seinem Sonnengesang preist er Gott für die Schaffung  der Menschen, Tiere, Sonne, Wolken, Mond, Wind und Wald)
  2. Frieden, in einer zerrissenen Welt steht er für Gewaltlosigkeit, und den Mut, Brücken zwischen den Kulturen und Religionen zu bauen (Gebet : Herr, mach mich zum Werkzeug….)
  3. Geschwisterlichkeit und Solidarität (sein Leben in freiwilliger Armut und seine Nähe zu den Randständigen der Gesellschaft sind ein zeitloser Aufruf zu mehr sozialer Gerechtigkeit )

Franz von Assisi, dessen Gedenktag wir am 4. Oktober feiern, hat einmal gesagt:
„Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden“

Ein Licht, das heilt , tröstet und Orientierung bringt. Ein Licht kann Hoffnung und Zuversicht verbreiten, so zum Beispiel:

  • Ein gutes Wort zur rechten Zeit
  • Die Hand reichen zur Vergebung, als erster auszustrecken
  • Jemanden zu helfen, der allein ist und Hilfe benötigt 

Die Frauen, die an dem Motivteppich mitgearbeitet haben:
Rosi Gebhardt, Rita Faust, Jutta Samen, Inge Langer, Irmgard Janitschka, Irmgard Eckert und Margit Schwager.

Die Idee und die Kreativität lag in den bewährten Händen von Gabriele Knebl.

Bild: Gabriele Knebl / Text: Gabriele Möke